Für die textile Raumausstattung - wie den Bettvorhang Prinz Eugens – wurden kostbare Stoffe aus Indien und China importiert.
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Das Betthaupt vom Paradebett Maria Theresias ist aus Baumwolle gefertigt und auf das Kunstvollste mit Ranken, Blüten und Vögeln aus Seide bestickt.
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Sakristei

 



Dass die Gemächer von Schloss Hof heute wieder mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ihrer einstigen fürstlichen Besitzer ausgestattet sind, ist zuallererst der Gewissenhaftigkeit einiger Kanzlisten aus dem vorvorigen Jahrhundert zu danken. Ihre Inventare listeten penibel jedes der einigen tausend Objekte auf, die 1898 vom Marchfeld in das kaiserliche Hofmobiliendepot nach Wien gebracht wurden.

Originale Möbel und Gemälde – zurückgekehrt nach Schloss Hof

Ziemlich genau 100 Jahre später bildeten diese Verzeichnisse den wichtigsten Anhaltspunkt für die authentische Wiedereinrichtung des Schlosses. Mit ihrer Hilfe konnte die Spur von 1.500 Sitzmöbeln, Tischen, Kommoden, Kaminschirmen, Glaslustern und Ölgemälden bis in die Gegenwart verfolgt werden. In vielen Fällen führten die oft verschlungenen Pfade in die großen österreichischen Museen, gelegentlich aber auch weit über die Grenzen der einstigen Donaumonarchie hinaus, nach Schweden etwa oder in den Vatikan.

Ambiente wie zu Zeiten Maria Thersias

Zahlreiche der kulturhistorischen Kostbarkeiten sind nach behutsamer Restaurierung bereits wieder an jenen Platz zurückgekehrt, für den sie einst von den besten Künstlern und Manufakturen ihrer Zeit geschaffen wurden. Und weil die Quellen auch Auskunft über die frühere Anordnung des Interieurs geben, steht jedes Möbel und hängt jedes Bild wieder an exakt derselben Stelle wie in den Tagen Maria Theresias.

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